Das Eiryu Dojo präsentierte am Sonntag, den 26. April 2026, eine Enbu (Kampfkunstaufführung) im Rahmen des Hanami (Kirschblütenfest) im Hiroshima-Hain in Hannover. Die Veranstaltung wurde von Bürgermeister Thomas Hermann und Bezirksbürgermeister Ekkehard Meese eröffnet, die daran erinnerten, dass vor 81 Jahren mit dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima der Zweite Weltkrieg beendet wurde. Unterstützt wurde das Fest vom Kulturbüro der Stadt Hannover unter der Leitung von Frauke Krüger.
Moderiert wurde die Aufführung von Steffen Flügel.
Die Enbu zeigte Techniken aus den Koryu-Schulen Kukishinden-ryu (九鬼神伝流, „Überlieferte Neun-Götter-Schule“) und Takagiyoshin-ryu (高木揚心流, „Schule der hohen Weide“). Beide Schulen stammen aus dem 14. bzw. 17. Jahrhundert und werden in der Bugei Ryuha Daijiten als authentische japanische Kriegskunstschulen anerkannt.
Abgeschlossen wurde die Enbu mit den Worten von Großmeister Hatsumi-sensei: „Wir müssen alles tun, was wir können, um Frieden, Freiheit und Glück für die Menschheit zu fördern.“
Das Enbu-Team demonstrierte:
- Rei (礼): Etikette
- Suwari-gata (坐型): Sitzformen
- Hanbojutsu (半棒術): Selbstverteidigung mit dem Stock
- Kenjutsu/Sojutsu (剣術/槍術): Schwert- und Speerkampf
- Tameshigiri (試切): Schnitttest
- Ku-no-gata (虚型): Freie Verteidigung
Das Team bestand aus: Steffen Flügel (Eiryu Dojo Shidoshi), Alban Ademi (Eiryu Dojo Shidoshi-ho), Jesus Herrero (Eiryu Dojo Shidoshi-ho), Nico Mild (Eiryu Dojo Shidoshi-ho), Steven Schneider (Shodan), Enya Mölders. Geleitet wurde die Enbu von Eiryu Dojo-cho Hayong Yuryu Yun.
Am Pavillon des Eiryu Dojo konnten Besucherinnen und Besucher direkt mit dem Team ins Gespräch kommen und mehr über die Kampfkunst erfahren.
Fotos: Sascha Marotzky













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