"Wahrhaft siegt wer nicht kämpft."

Sunzi, die Kunst des Krieges

 

 

 

 


Sei Königin - Selbstbehauptung für Frauen WE-Seminar

18.3.2017

Sa 10-18 Uhr

Heilpraktiker Praxis Elke Laskowski, Neustädterstr. 40, 31515 Wunstorf

60€

Die eigene Ohnmacht überwinden und Respekt einfordern – wer sich als Frau vor Übergriffen schützen will, steht vor einer Herausforderung. Entlarve männliche Dominanz-Strategien und sorge für Deine Sicherheit. Verleihe Deinem Recht, Deine Freiheit zu verteidigen, Schlagkraft mit bewährten Methoden aus Budo und der Kunst des Selbstschutzes. In Zusammenarbeit mit dem Fössebad. Ab 16 Jahren.


Sei Königin - Selbstbehauptung für Frauen

NEUER KURSBEGINN 1. Februar 2017

Mittwochs 18-19:30 Uhr

10 Kurseinheiten

Beitrag 100€

Anmeldung unter www.foessebad.de

 

Die eigene Ohnmacht überwinden und Respekt einfordern – wer sich als Frau vor Übergriffen schützen will, steht vor einer Herausforderung. Entlarve männliche Dominanz-Strategien und sorge für Deine Sicherheit. Verleihe Deinem Recht, Deine Freiheit zu verteidigen, Schlagkraft mit bewährten Methoden aus Budo und der Kunst des Selbstschutzes. In Zusammenarbeit mit dem Fössebad. Ab 16 Jahren.


Buchveröffentlichung

Aus dem Klappentext: "Wer sein Satori verpasst, der bekommt eine zweite Chance – sie zu verpassen. Meister Soso ist ein gereifter Kampfkunst-Lehrer. Auf seinen Streifzügen durch den Alltag nimmt ihn gelegentlich die Erleuchtung aufs Korn. Doch es gelingt ihr ständig, sich im letzten Augenblick aus dem Staub zu machen. Mit der Ernüchterung im Nacken und der Hoffnung im Gepäck stolpert er über seine Einblicke. Unbeabsichtigte Einsichten sind dem Himmel oft näher als man denkt."

166 Seiten, mit Glossar und Inhaltsverzeichn, mit Zeichnungen des Autors, ISBN 978-15-0-750563-2, 7,90€ bei www.amazon.de


Bucherscheinung

Budō Taijutsu gilt als die Kriegskunst der Samurai und Ninja. Dieses Buch ist eine Einführung in die zeitlose Kunst des unbewaffneten Zweikampfs, die seit dem zwölften Jahrhundert in Japan vom Lehrer an den Schüler vermittelt wurde. Der Mythos dieser zum Teil bis ins zwanzigste Jahrhundert geheim gehaltenen Kampfkunst wird gelüftet und gewährt einen Blick in die Tiefe einer einzigartigen Schulung von Körper und Geist. Detailliert werden Grundlagen anhand von Texten, Anleitungen und zahlreichen Abbildungen erläutert. Schwerpunkte bilden Dehn- und Atemübungen, Fallschule, Kata, Vitalpunkte, Kiai und Meditation. Ein Einblick in die Dōjō-Etikette, Spiritualität und Geschichte rundet dieses Werk ab.

341 Seiten, mit Glossar und Index, schwarzweiß, mit zahlreichen Fotos und Abbildungen, ISBN 978-30-0-048950-1, ausschließlich über uns beziehbar, 32€


Blitz in der Wolke

Sokes Unterricht 27.11.2016/11-13 Uhr/Hombu Dojo

 

Eine junge japanische Shihan wird von Soke öffentlich mit den Worten korrigiert „Nicht ausweichen! ...kontrolliere den Gegner!“. Soke demonstriert was er meint und seine Bewegungen scheinen sich nicht von denen eines sonntäglichen Spaziergangs zu unterscheiden - nur dass er am Ende das Schwert seines Angreifers in der Hand hält.

 

„Control“ ist eines der häufigsten Worte von ihm benutzten Worte. Was genau ist Kontrolle? Kontrolle ist die Überwachung einer Person und ein Mittel zur Herrschaft oder Gewalt (1). Sokes Kontrolle ist indirekt: Der Angreifer glaubt, er hielte das Zepter in der Hand.

Diese Illusion wird zur Retourvorlage für den Verteidiger. Je mehr der andere von sich überzeugt ist, desto tiefer verirrt er sich ins selbstgemachte Labyrinth. Der Gegner greift sich freiwillig zu Tode an.

 

Dies wird möglich, wenn der Verteidiger in seiner Mitte bleibt. Im Tao Te King heißt dieser Zustand Wuwei 無為 „Enthaltung eines gegen die Natur gerichteten Handelns“ (2). Dies bedeutet nicht: Ich mache nur das, was ich will. Wu = Mu im Japanischen bedeutet ‚Leere‘ und Wei = I im Japanischen ‚bewusst tun‘. Es kann übersetzt werden mit ‚bewusst in der Leere‘ zu verweilen. In diesem Zustand wird der menschliche Geist Eins mit der Wirklichkeit. Es bedeutet, sich von allem Überflüssigen zu befreien.

 

Soke öffnet unser Verständnis für unser natürliches Erbe, abseits von Überreaktion oder Trägheit, auch im Angesichts des Todes wir selbst zu bleiben. Seine Bewegungen gleichen einer Wolke, die sich vom Wind treiben lässt. Eine Wolke mit einem Blitz im Bauch.

Hatsumi Sensei sagt: „Das kann man nicht lernen. Das ist keine Schule hier. Das ist Leben!“

 

(1) https://de.wikipedia.org/wiki/Kontrolle
(2) https://de.wikipedia.org/wiki/Wu_wei

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Verneigung vor einer lebenden Legende

NHK World präsentiert Großmeister Hatsumi in einem 41 minütigen Special.

 

Mit Dojo-Aufnahmen aus diesem Jahr und Einblicken in das Wirken seiner Schüler wird das Lebenswerk einer Ninja-Koryphäe porträtiert.

Bei aller Leistungsschau bleibt Platz für intime Bekenntnisse. Durch seine intensive Tätigkeit für Fernsehen und Kino zerstörte er fast seine Gesundheit:

 

„…ich litt fünf Jahre lang an einer Ataxie des Nervensystems. Ich konnte nicht schlafen. Ich litt ungefähr anderthalb Jahre an Diarrhoe und rettete mich anderthalb Jahre lang durch den Verzehr von Yoghurt. Aber ich arbeitete weiter. Fünf Jahre Medien-Wahnsinn hätten fast mein Leben ruiniert. Es fraß meine Energie auf. Ich war in meinen Dreißigern. Es dauerte fünf Jahre. Und ich erholte mich. Sonst wäre ich tot.“

 

Inzwischen 84 Jahre alt erfreut Soke sich an den Früchten seines Wirkens.

 

Hier klicken zur NHK Doku

Budo – und nichts weiter

Wenn Du Budo übst, übe Budo – und nichts weiter.
Wenn Du stark werden willst, hebe Gewichte.
Wenn Du reich werden willst, spiele Lotto.
Wenn Du Dich wehren willst, kauf eine Pistole.
Aber denk nicht es wäre Budo.

 

Wenn Du andere beschützen willst, werde Bodyguard.
Wenn Du spielen willst, geh zum Fußball.
Wenn Du Aufmerksamkeit willst, geh zum Theater.
Wenn Du Unterhaltung willst, mach den Fernseher an.
Aber denk nicht es wäre Budo.

 

Wenn Du Leute kennenlernen willst, gehe aus.
Wenn Du Dich austesten willst, gehe in die Berge.
Wenn Du in den Krieg ziehen willst, werde Soldat.
Wenn Du Dich von Angst befreien willst, geh zur Therapie.
Aber denk nicht es wäre Budo.

 

Wenn Du Dich bewundern lassen willst, gründe eine Band.
Wenn Du feiern willst, gehe Tanzen.
Wenn Du träumen willst, leg Dich an den Strand.
Wenn Du gefährlich sein willst, werde kriminell.
Aber denk nicht es wäre Budo.

 

Wenn Du spirituell sein willst, geh in die Kirche.
Wenn Du Frieden stiften willst, geh zur Heilsarmee.
Wenn Du die Gesellschaft verändern willst, gründe eine Partei.
Wenn Du einen schwarzen Gurt haben willst, kauf Dir einen.
Aber denk nicht es wäre Budo.

 

Wenn Du Budo übst, übe Budo – und nichts weiter.
Dann ist es Budo.

 

Wie man durch Ninja-Kriegskunst empathischer wird

Es ist Nacht. Ein Straßenzug im Japan des 8. Jahrhunderts. Der Ninja konzentriert sich auf seinen Auftrag. Er soll das Oberhaupt einer mächtigen Familie töten, um seinem Lehnsherrn politische Vorteile zu sichern. Er schleicht durch das Haus, klettert in den Dachstuhl und sucht sich einen Platz direkt über seinem Opfer. Der Ninja platziert einen langen Faden knapp über dem geöffneten Mund des Schlafenden und lässt wenige Tropfen Gift daran hinabrinnen. Mit einem letzten Husten stirbt der Mann in seinem Bett. Auftrag erfüllt. So wie er ins Haus gelangt ist, stiehlt sich der Attentäter wieder hinaus ins Dunkel. Er setzt weitab vom Haus über eine Mauer und ist verschwunden. Was bleibt, ist eine Leiche und das Rätsel um ihren Tod.

 

Eine Szene wie aus einem Kinofilm oder einem Roman. Das Bild des Westens vom Ninja ist sehr einseitig: „Der mysteriöse Schattenkämpfer aus dem fernen Osten und sein tödliches Geschäft – kalt, skrupellos und effektiv.“ Dabei haben Romantisierung und Wahrheit nur wenig miteinander zu tun. Es wird oft ausgeblendet, dass diese Menschen mehr waren als Hollywood ihnen zugesteht. Die jahrelange Ausbildung bezog sich nicht nur auf das Schleichen und Kämpfen. Die Ninja, auch Shinobi genannt, waren in vielen Disziplinen versiert: Flucht, Tarnung, Heilkunde, Geographie, strategische Planung; aber vor allem waren sie hochgradig empathisch geschult. Es mag paradox klingen, einem der gefährlichsten Elitekämpfer der Zeitgeschichte hochgradige emphatische Kompetenzen zusprechen zu wollen. Und doch ist es so. Kampfkunst und Respekt gehören seit jeher zusammen, wie Tag und Nacht. Denn da wo es Schatten gibt, muss auch immer ein Licht leuchten…

Der ganze Artikel auf:

 

https://empa-magazin.net/der-weg-des-kriegers/

 

Veranstaltungstipp: 30 Jahre Gewaltfreie Kommunikation

Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg weist viele Parallelen auf zu den Kampfkünsten. Sie ist ein Werkzeug und eine Lebenshaltung, um Frieden, Selbsterkenntnis und Freiheit zu verwirklichen. Ihr zugrunde liegt die bedingungslose Wertschätzung und die Bereitschaft, authentisch zu sich selbst zu stehen. Wer im Konflikt die Hosen anbehalten möchte, muss auch mal die Hosen runterlassen.

 

Samstag 16.4.2016
Freizeitheim Döhren
10-17:30 Uhr
Eintritt frei

 

Angebote: Gewaltfreie Kommunikation (4 Schritte, 4 Ohren, Tanzparkett in 5 Schritten, konstruktive Gesprächsführung, Tanz auf dem Vulkan)

Ergänzende Angebote: Focusing, The work, Quantenwalk, Umgang mit starken Gefühlen

 

Oryu

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