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Taktische Erste Hilfe

„Es ist die bestmögliche Vorbereitung für den Fall, der hoffentlich nie eintritt. Und das macht den ganzen Unterschied!“

Teilnehmer

Impressionen vom Seminar „Taktische Erste Hilfe & Tantojutsu” am 1. November 2025

  

Budo steht für die Verwirklichung von Gleichgewicht auf körperlicher und geistiger Ebene. Es ist ein Training, das ein Leben lang ausgeübt werden kann. Gefährliches kann spielerisch in einem ungefährlichen Raum trainiert werden - und mehr.

 

Eine besondere Perspektive ist die Taktische Erste Hilfe. Sie umfasst Strategien zur Versorgung lebensgefährlicher Verletzungen wie Schnitt-, Stich- und Schussverletzungen. Die Erstversorgung kann dem Betroffenen "Zeit kaufen", bis professionelle medizinische Hilfe in Form von Ärzten und Notfallsanitätern eintrifft.

 

Dabei sind drei Perspektiven wesentlich:

  1. die Eigenversorgung,
  2. die Versorgung von Betroffenen
  3. und die Versorgung des Angreifers.

Der Polizeibeamte und Polizeifortbilder Dennis Diroll betont, dass jede Hilfe besser ist als keine Hilfe. Eine Vorbereitung, z. B. in Form eines Kurses, kann dafür wertvolle Impulse geben. Ein Notfallplan kann das MARCH-Schema enthalten. Dieses taktische Erste-Hilfe-Schema priorisiert die Versorgung lebensbedrohlicher Verletzungen und wurde speziell für Einsatzsituationen entwickelt.

Es steht für:

  1. Massive Blutung stillen,
  2. Atemwege freimachen,
  3. Respiration (Atmung) unterstützen,
  4. Circulation (Blutkreislauf) stabilisieren und
  5. Head Injury/Hypothermie (Kopfverletzung/Unterkühlung) behandeln.

Diese Reihenfolge zielt darauf ab, die schwersten Verletzungen zuerst zu behandeln. Wichtige Aspekte dafür sind das Anlegen eines Tourniquets (Abindesystem für Gefäße), das Anlegen spezieller Hochdruckverbände mittels Gaze und das Anlegen von Chest Seals, speziellen Pflastern für den Pneumothorax (eine lebensgefährliche Verletzung des Brustfells).

 

In einem Tagesseminar für das Eiryu Dojo unterrichtete Dennis Diroll Basistechniken der taktischen Ersten Hilfe mit Schwerpunkt auf Stich- und Schnittverletzungen in Theorie und Praxis inklusive Stresstraining. Ergänzt wurde das Training durch Taijutsu-Techniken gegen einen bewaffneten Angreifer von Hayong Yun.

 

Budo ist eine Vorbereitung für den Ernstfall. In einer Zeit, in der so viele Menschen asiatische Kampfkünste trainieren wie nie zuvor, ist es eine vielleicht lebensrettende Möglichkeit, die Perspektive für diejenigen, die mehr als Selbstverteidigung suchen, zu erweitern. Taktische Erste Hilfe kann ein Lebensretter im Notfall sein.

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Die Angebote finden an unterschiedlichen Orten statt:

  • Osteopathie: Praxis Ulrike Flügel, Hohe Straße 11, 30449 Hannover
  • Budo: Fössebad, Gymnastikraum, Liepmannstraße 7B, 30453 Hannover
  • Yoga: EIRYU, Am Wullwinkel 23, 30459 Hannover

Mobil & Messenger: 0172-2885894

E-Mail: kontakt(at)eiryu.de

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